NABU - Gruppe Ammersbek e.V.


Mehr Blühvielfalt für mehr Wildbienen und Schmetterlinge in Ammersbek

Blutströpfchen

Ammersbek hat sich endlich vorgenommen, einzelne Grünflächen insektenfreundlich zu gestalten. Dies fordert der NABU Ammersbek seit zehn Jahren in seiner Biodiversitätsstrategie für Ammersbek. Passiert ist nichts, erst jetzt, wo jeder den Insektenschwund merkt, wird zaghaft gehandelt. Im Spätsommer 2019 wird der Bauhof kleine Flächen bearbeiten, auf denen Wildblumensaat und Stauden im Rahmen des Programm "Schleswig-Holstein blüht auf" zur Rettung der Bestäuber beitragen sollen.

Zwei Aktive der NABU Gruppe Ammersbek haben sich bereits 2018 vorgenommen, eine kleine Fläche in einer Parkanlage insektenfreundlichumzugestalten. Im ersten Jahr machten ihnen der Dürresommer zu schaffen, nun, im zweiten Jahr hoffen sie auf Blütenvielfalt. Berichte über das Projekt finden sich  hier, in der Rubrik Bienengartenprojekt"

Wenn die Schnatterente nicht mehr schnattert, und der Taucher nicht mehr taucht

NABU-Rundgang zur Vogelwelt und ihrer Situation an den Timmerhorner Teichen

Schnatterenten

Die Singvögel um die drei Timmerhorner Teiche und die Wasservögel auf den östlichen beiden können auf einem Spaziergang  des NABU Ammersbek am 7. April erkundet werden, Näheres unter Termine.

Die Situation der Wasservögel an den Timmerhorner Teichen hat sich nicht nur durch den momentan nicht aufgestauten Teich verändert. Offenbar spielen noch andere Faktoren eine Rolle, die hier die letzten Jahre einen Einfluss hatten. 

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Weniger ist mehr!

Zum Tages des Waldes 2019: Bessere Aussichten für Ammersbeks Kommunalwald

Am 21. März 2019 begehen wir den Internationalen Tag des Waldes. Der Wald ist den Bürgern wichtig. Das sieht man am Erfolg der Bücher von Peter Wohlleben und an den vielen Bürgerinitiativen, die sich allerorten bilden und gegen die intensive maschinelle Forstwirtschaft aufbegehren.

Dass es, zumindest von Wald in kommunalem Besitz, auch positive Meldungen geben kann, zeigt sich in Ammersbek, wo ein neues Forstgutachten und ein neuer Förster Hoffnung machen auf eine zurückhaltendere Bewirtschaftung, mit besseren Aussichten für den Artenschutz, den Klimaschutz und die Naherholung.

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In 100 Jahren gewachsen, in 100 Minuten gefällt

Wo ist sie nun, die Faulstelle und Höhlung, die der erste Baumgutachter in seinem vom NABU angezweifelten Gutachten per Sonografie gefunden zu haben meinte?
Nun liegt die Buche am Boden und jeder Blinde sieht, das Innere ist ohne Höhle, ohne Faulstelle. Wie der zweite Gutachter schon meinte: Der Baum ist vital könnte noch lange leben. Nun aber nicht mehr, die politische Mehrheit hat entschieden, das Gebiet so zu planen, dass diese Blutbuche fallen muss. Schade, denn die Stürme der letzten Jahren haben schon viele Ammersbeker Baumsenioren gefällt.

Keine Industrialisierung des Waldes

Die BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS), deren Mitglied der NABU Ammersbek ist, startet eine Petition zur Novellierung des Waldgesetzes.

Unter dem allseits progagierten Deckmantel der „Nachhaltigkeit“  nimmt die Industrialisierung unserer öffentlichen Wälder massiv zu.  „Treuhänder des Waldes“ behandeln den Wald als gäbe es keine Klimaveränderung, kein Artensterben, kein Erholungsbedarf und kein Morgen. Der harte Einsatz überschwerer Forsttechnik, die Entnahme alter Bäume und Forstarbeiten in Naturschutzgebieten oder zur Brutzeit wird mit der „guten fachlichen Praxis“ oder der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft gerechtvertigt und nicht als Eingriff im Sinne der Naturschutzgesetzgebung betrachtet.

Mit der Petition setzt sich der NABU Ammersbek gemeinsam mit der BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS) dafür ein, dass durch eine Novellierung des Waldgesetzes "ordnungsgemäße Forstwirtschaft"  und „guten fachlichen Praxis“ verbindlich verbindlich und nachhaltig definiert werden, Wald wieder vorrangig seine gesellschaftliche Bedeutung als Erholungsort und seinen Wert für die Artenvielfalt zurückerhält, der Nutzungsdruck abgesenkt wird und er nach dem Vorbild des Lübecker Modells sanft und naturgemäß behandelt wird.

Bitte alle unterschreiben, die einen Wald und keinen Holzacker möchten!!!

 

Jubiläumsfeier des NABU Ammersbek

"Es geht um die Kinder!" Konferenz der Tiere (E. Kästner)

Am letzten Sonntag im Oktober feierte der NABU Ammersbek sein zehnjähriges Jubiläum öffentlich mit rund 100 Gästen.Der Höhepunkt der Feier war die Preisverleihung an die Teilnehmer der Aktion "Ammersbeker Insektentagebuch" und die Ausstellung der schönsten Zeichnungen daraus.

 

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Storchenpaar in Ammersbek

Erst mal studieren und ausprobieren

Anfang Mai meldeten sich unsere Bünningstedter Mitglieder ganz aufgeregt: Ein Storch klappert hier und sucht Nistmaterial. In der NABU-Zentrale wurde das erst einmal als Fake News abgetan. Wenige Tage später kam eine Mail: "Diesmal in echt: Störche in Ammersbek".

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Tag des Waldes 2018

Zum Tag des Waldes veröffentlich der NABU Ammersbek bzw. seine Wald-AG zusammen mit der BundesBürgerInitiative Waldschutz eine  Erklärung mit der Forderung, dass Kommunal-, Landes- und Staatswälder ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und nicht die industriemäßige Nutzung der Wälder als Holzäcker gleichwertig zu ihrem Wert für die Erholung der Bürger und den Erhalt der Artenvielfalt sehen.

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Probleme gemeinsam angehen

Erstes Vernetzungstreffen ViVaWald Reinfeld und NABU-Wald-Ag Ammersbek

Seit mehreren Jahren hat der NABU-Gruppe Ammersbek eine kleine AG, die sich mit dem Zustand des Ammersbeker Waldes und mit seinem Umgang beschäftigt. Dazu entwickelt sie Konzepte, trifft sich mit Entscheidungsträgern, Forschern und Förstern.

2017 schloss sie sich der BundesBürgerInitiative WaldSchutz an und verabredete sich mit der Bürgerinitiative ViVaWald Reinfeld zu einem Austausch, welcher nun, im April 2018, stattfindet. Die Idee dahinter ist mittelfristig die Vernetzung der Waldinitiativen Stormarns, um gemeinsam zum Ziel zu kommen:

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Alle 3 Bäume am U-Bahnhof könnten bleiben, aber die Politik will nur zwei erhalten

Die umstrittene Blutbuche ist gesund und vital und kann " noch viele Jahrzehnte, vielleicht auch mehr als hundert Jahre stehen bleiben". Das ist das Ergebnis des Gutachtens eines "öffentlich bestellten, vereidigten" Baumsachverständigen. Der Investor passt seine Planung an die Bäume an, mit geringfügigen Änderungen können die Linde und die Buche am Bahndamm erhalten werden, mit etwas weitergehenden alle drei Bäume, also auch die umstrttene Blutbuche neben der alten Kegelbahn. Den Erhalt aller Bäume hatten 1333 Bürger in einer NABU-Petition gefordert. Die Ammersbeker Baumschutzsatzung erlaubt eine Fällung nur, wenn keine Planungsanpassung möglich ist. Trotzdem stimmen Umwelt- und Bauausschuss mehrheitlich für die Fällung der Blutbuche: SPD, CDU, FDP und Bürgermeister wollen die Zwei-Baumvariante aus "städtebaulichen Erwägungen".

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