NABU - Gruppe Ammersbek e.V.


Weniger ist mehr!

Zum Tages des Waldes 2019: Bessere Aussichten für Ammersbeks Kommunalwald

Am 21. März 2019 begehen wir den Internationalen Tag des Waldes. Der Wald ist den Bürgern wichtig. Das sieht man am Erfolg der Bücher von Peter Wohlleben und an den vielen Bürgerinitiativen, die sich allerorten bilden und gegen die intensive maschinelle Forstwirtschaft aufbegehren.

Dass es, zumindest von Wald in kommunalem Besitz, auch positive Meldungen geben kann, zeigt sich in Ammersbek, wo ein neues Forstgutachten und ein neuer Förster Hoffnung machen auf eine zurückhaltendere Bewirtschaftung, mit besseren Aussichten für den Artenschutz, den Klimaschutz und die Naherholung.

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Von ersten Sängern und eifrigen Trommlern
Vogelführung im Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor und Umgebung
Der kurze Winter geht zu Ende, die ersten Sänger sind aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt. Viele Vögel haben nun mit ihrem Brutgeschäft begonnen und balzen eifrig. Die zertifizierte Naturführerin des NABU Ammersbek, Alexandra Pampel, bietet am, 24. März eine ruhige Morgen-Exkursion durch das kleine Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor im Ortsteil Lottbek.
Der zweieinhalb stündige Spaziergang ist besonders für Einsteiger in die Vogelstimmenerkennung geeignet, da noch nicht alle Vögel zurück im Sommerquartier sind. Bei weniger Arten ist es etwas leichter, sie anhand ihrer Stimmen zu identifizieren.
Mit Glück gibt es gleich vier verschiedene heimische Drosseln zu hören: Amseln, Singdrosseln, Misteldrosseln und Rotdrosseln. Auch die Spechte trommeln schon eifrig, nicht um einen Käfer zu ergattern, sondern ein Weibchen.
Die Führung startet um 8:30 Uhr Ecke Wolkenbarg/Bullenredder. Sie ist kostenfrei, eine kleine Spende wird jedoch gerne genommen. Festes Schuhwerk und warme, regenfeste Kleidung sind vonnöten, ein Fernglas ist hilfreich.

Die Rotdrossel ist an dem hellen Streifen über den Augen und dem rotbraunen Fleck unter den Flügeln erkennbar.

Die schwarzen Beeren des Efeus bieten ihnen im Winter erste Nahrung.

In 100 Jahren gewachsen, in 100 Minuten gefällt

Wo ist sie nun, die Faulstelle und Höhlung, die der erste Baumgutachter in seinem vom NABU angezweifelten Gutachten per Sonografie gefunden zu haben meinte?
Nun liegt die Buche am Boden und jeder Blinde sieht, das Innere ist ohne Höhle, ohne Faulstelle. Wie der zweite Gutachter schon meinte: Der Baum ist vital könnte noch lange leben. Nun aber nicht mehr, die politische Mehrheit hat entschieden, das Gebiet so zu planen, dass diese Blutbuche fallen muss. Schade, denn die Stürme der letzten Jahren haben schon viele Ammersbeker Baumsenioren gefällt.

Keine Industrialisierung des Waldes

Die BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS), deren Mitglied der NABU Ammersbek ist, startet eine Petition zur Novellierung des Waldgesetzes.

Unter dem allseits progagierten Deckmantel der „Nachhaltigkeit“  nimmt die Industrialisierung unserer öffentlichen Wälder massiv zu.  „Treuhänder des Waldes“ behandeln den Wald als gäbe es keine Klimaveränderung, kein Artensterben, kein Erholungsbedarf und kein Morgen. Der harte Einsatz überschwerer Forsttechnik, die Entnahme alter Bäume und Forstarbeiten in Naturschutzgebieten oder zur Brutzeit wird mit der „guten fachlichen Praxis“ oder der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft gerechtvertigt und nicht als Eingriff im Sinne der Naturschutzgesetzgebung betrachtet.

Mit der Petition setzt sich der NABU Ammersbek gemeinsam mit der BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS) dafür ein, dass durch eine Novellierung des Waldgesetzes "ordnungsgemäße Forstwirtschaft"  und „guten fachlichen Praxis“ verbindlich verbindlich und nachhaltig definiert werden, Wald wieder vorrangig seine gesellschaftliche Bedeutung als Erholungsort und seinen Wert für die Artenvielfalt zurückerhält, der Nutzungsdruck abgesenkt wird und er nach dem Vorbild des Lübecker Modells sanft und naturgemäß behandelt wird.

Bitte alle unterschreiben, die einen Wald und keinen Holzacker möchten!!!

 

Jubiläumsfeier des NABU Ammersbek

"Es geht um die Kinder!" Konferenz der Tiere (E. Kästner)

Am letzten Sonntag im Oktober feierte der NABU Ammersbek sein zehnjähriges Jubiläum öffentlich mit rund 100 Gästen.Der Höhepunkt der Feier war die Preisverleihung an die Teilnehmer der Aktion "Ammersbeker Insektentagebuch" und die Ausstellung der schönsten Zeichnungen daraus.

 

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Storchenpaar in Ammersbek

Erst mal studieren und ausprobieren

Anfang Mai meldeten sich unsere Bünningstedter Mitglieder ganz aufgeregt: Ein Storch klappert hier und sucht Nistmaterial. In der NABU-Zentrale wurde das erst einmal als Fake News abgetan. Wenige Tage später kam eine Mail: "Diesmal in echt: Störche in Ammersbek".

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Tag des Waldes 2018

Zum Tag des Waldes veröffentlich der NABU Ammersbek bzw. seine Wald-AG zusammen mit der BundesBürgerInitiative Waldschutz eine  Erklärung mit der Forderung, dass Kommunal-, Landes- und Staatswälder ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und nicht die industriemäßige Nutzung der Wälder als Holzäcker gleichwertig zu ihrem Wert für die Erholung der Bürger und den Erhalt der Artenvielfalt sehen.

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Probleme gemeinsam angehen

Erstes Vernetzungstreffen ViVaWald Reinfeld und NABU-Wald-Ag Ammersbek

Seit mehreren Jahren hat der NABU-Gruppe Ammersbek eine kleine AG, die sich mit dem Zustand des Ammersbeker Waldes und mit seinem Umgang beschäftigt. Dazu entwickelt sie Konzepte, trifft sich mit Entscheidungsträgern, Forschern und Förstern.

2017 schloss sie sich der BundesBürgerInitiative WaldSchutz an und verabredete sich mit der Bürgerinitiative ViVaWald Reinfeld zu einem Austausch, welcher nun, im April 2018, stattfindet. Die Idee dahinter ist mittelfristig die Vernetzung der Waldinitiativen Stormarns, um gemeinsam zum Ziel zu kommen:

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Alle 3 Bäume am U-Bahnhof könnten bleiben, aber die Politik will nur zwei erhalten

Die umstrittene Blutbuche ist gesund und vital und kann " noch viele Jahrzehnte, vielleicht auch mehr als hundert Jahre stehen bleiben". Das ist das Ergebnis des Gutachtens eines "öffentlich bestellten, vereidigten" Baumsachverständigen. Der Investor passt seine Planung an die Bäume an, mit geringfügigen Änderungen können die Linde und die Buche am Bahndamm erhalten werden, mit etwas weitergehenden alle drei Bäume, also auch die umstrttene Blutbuche neben der alten Kegelbahn. Den Erhalt aller Bäume hatten 1333 Bürger in einer NABU-Petition gefordert. Die Ammersbeker Baumschutzsatzung erlaubt eine Fällung nur, wenn keine Planungsanpassung möglich ist. Trotzdem stimmen Umwelt- und Bauausschuss mehrheitlich für die Fällung der Blutbuche: SPD, CDU, FDP und Bürgermeister wollen die Zwei-Baumvariante aus "städtebaulichen Erwägungen".

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Junge Teichforscher machen unerwarteten Fund in Ammersbek

Der NABU-Teichforschertag im Ferienprogramm der Gemeinde verlief dieses Mal etwas anders als erwartet. Die Kinder entdecken nämlich etwas, was sie sehr empörte. Zum Glück war der Bürgermeister zugegen und konnte sich ihre Beschwerde anhören.

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